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17.08.09
Seniorengerechtes Wohnen: Oberhausen ist auf einem gutem Weg
Mächtiger Andrang bei der SPD-Veranstaltung zu alternativen Wohnformen für ältere Menschen im Bürgerzentrum Alte Heid

Oberhausen ist bei den Angeboten für seniorengerechtes Wohnen auf einem guten Weg", dieses Fazit zog Prof. Dr. Volker Eichner aus Bochum vor über 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der SPD-Veranstaltung zu alternativen Wohnkonzepten im Bürgerzentrum Alte Heid. Eichner betonte in seinem Vortrag, dass es nicht die eine Antwort auf alle Fragen zu Wohnangeboten für ältere Menschen gäbe, sondern dass es ein vielfältiges Angebot unterschiedlicher Wohnformen geben müsse, um den Ansprüchen älter werdender Menschen gerecht zu werden.

Ein solch vielfältiges Angebot wurde im Rahmen der Veranstaltung vorgestellt. Die dargestellten Projekte reichten vom "ServiceWohnen" des Hauses Abendfrieden über das Projekt "ProWohnen" am Tackenberg und das Mehrgenerationen-Wohnen von Sterkrader Genossenschaft und AWO in Klosterhardt bis zur Initiative "WunschWohnen Oberhausen".

Die vielfältigen Wohnangebote in Oberhausen sind aus Sicht von Oberbürgermeister Klaus Wehling die richtige Antwort auf eine sich verändernde Gesellschaft. "Ganz gleich, für welche Wohnformen sich ältere Männer und Frauen entscheiden wollen, die Weichen zu deren Verwirklichung müssen rechtzeitig gestellt werden", so Wehling.

Prof. Eichner betonte, dass es einen bunten Strauss von Angeboten geben müsse. Ein besonderes Augenmerk sei dabei auf bezahlbaren Wohnraum für breite Schichten der Bevölkerung zu legen.

Dies unterstrich auch Olaf Rabsilber von der Sterkrader Wohnungsbaugenossenschaft und betonte die Notwendigkeit von Kooperationen zwischen unterschiedlichen Partnern, um diese Ziele zu erreichen. In Oberhausen gäbe es hierzu viele positive Beispiele.

Josef Bergmann vom Haus Abendfrieden stellte dar, dass in Oberhausen mit dem Bündnis für Familien, das Oberbürgermeister Klaus Wehling im Leben gerufen hat, eine hervorragende Grundlage besteht, die Strukturen für ältere Menschen weiter zu verbessern. Zudem verwies er auf die Angebote der Wohnberatung der Stadt, die Menschen aktiv dabei unterstützt, möglichst lange im gewohnten Wohnumfeld zu leben.

Bezahlbarer Wohnraum auch für ältere Menschen, in dem sie solange wie möglich selbstständig leben können, ein vielfältiges Wohnraumangebot für unterschiedliche Bedürfnisse und ein flächendeckendes Angebot an Pflegeplätzen, dies seien die zentralen Ziele der Oberhausener SPD, so der Parteivorsitzende Wolfgang Große Brömer. Die Diskussion habe gezeigt, dass Oberhausen dabei auf einem guten Weg sei. Trotzdem werde die SPD in ihren Anstrengungen nicht nachlassen, älteren Menschen in Oberhausen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Nachrichten der SPD Oberhausen


16.04.09
Europakandidat Jens Geier: "Das westliche Ruhrgebiet braucht auch in Zukunft die Förderung aus dem Europäischen Regionalfonds"
Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz erläuterten der SPD-Kandidat für das Europäische Parlament in Oberhausen, Essen, Duisburg und Mülheim, Jens Geier, und der Oberhauser SPD-Vorsitzende Wolfgang Große Brömer, MdL, die Grundzüge des anstehenden Europa-Wahlkampfes. "Ich will im Europäischen Parlament für eine starke Vertretung unserer Region sorgen: Das westliche Ruhrgebiet soll auch weiter von der europäischen Integration profitieren und Europa eine bessere Politik für Arbeitnehmer und Verbraucher machen. Dafür werde ich hart arbeiten," so Geier.

Schon längst würden Rahmenbedingungen für kommunale Politik wie öffentliche Vergabe und Daseinsfürsorge auch in Europa bestimmt, "und das können und dürfen wir nicht denen überlassen, die an die Allmacht des Marktes glauben", betont Geier, "denn der Einfluss von Europa wird immer noch unterschätzt. Angeblich fern, tatsächlich aber sehr nah - da brauchen wir nur mal in unser Portemonnaie schauen.

Und konkret bei uns in Oberhausen: Das TZU ist mit europäischem Geld gefördert worden, aktuell auch das Fraunhofer-Institut Umsicht. MAN Turbo ist einer der Gewinner des EU-geförderten Wettbewerbs Energie.NRW. Wichtige Städtebauprojekte wie der Ruhrpark in Alstaden und der neue Sportpark auf der Emscherinsel sind für Städtebauförderungsmittel aus dem aktuellen Ziel2-Programm bei der Landesregierung NRW angemeldet.

Der Emscherumbau geht auf Europäische Gesetzgebung zurück und viele Projekte des Regionalverbands Ruhr im Zusammenhang mit der Entwicklung des Emscher-Landschaftsparks werden mit Finanzmitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert: Zum Beispiel der Rad- und Wanderweg von Duisburg-Walsum nach Oberhausen-Sterkrade, die Grünfläche am Verschiebebahnhof Osterfeld oder der Rad- und Wanderweg westlich des Ruderalparkes Frintrop. Die Zuwendungsbescheide für weitere Projekte liegen vor.

Das Projekt 'Parkstadt Oberhausen: Die soziale Stadt als Gastgeber - Maßnahme mobile Gärten in der City' ist Gewinner des europageförderten Landeswettbewerbs StandortInnstadt.NRW. Dazu kommen Veranstaltungen wie die RuhrTriennale oder unser Ruhrgebiet als Kulturhauptstadt Europas 2010, um nur einige Projekte zu nennen."

Damit in Zukunft die bestmögliche Berücksichtigung von Arbeitnehmern und Verbrauchern in der EU gewährleistet ist, wollen die Europäischen Sozialdemokraten wieder stärkste Fraktion im Europäischen Parlament werden: "Die Europawahl am 07. Juni 2009 wird eine Richtungsentscheidung, und wir müssen sie gemeinsam zu einem Signal des Aufbruchs für ein starkes und soziales Europa machen," unterstreicht Geier.

Denn zentrale Forderung der Sozialdemokraten bei der Europawahl ist nach wirtschaftlicher Integration und Währungsunion jetzt eine Soziale Union: Die EU muss für die Mitgliedsstaaten jetzt fortschrittliche Regelungen zur Leiharbeit und für die Stärkung der Rechte europäischer Betriebsräte treffen. Ferner sollen die Mitgliedsstaaten einen Sozialpakt schließen, der proportional gleich hohe Ausgaben sowohl für Soziales als auch für Bildung in den Mitgliedstaaten festschreibt.

Ebenso entscheidend ist die Überwindung der momentanen Wirtschaftskrise durch abgestimmte Strategien auf europäischer Ebene - und zwar durch die Bekämpfung der Ursachen, indem Europa neue Regeln für den Finanzmarkt setzt.

"Jens Geier ist für uns der absolut richtige SPD-Europa-Kandidat", betont Oberhausens SPD-Chef Wolfgang Große Brömer, "denn er stammt aus dem Ruhrgebiet, kennt die Menschen und die Region. Darüber hinaus kennt er sich bestens in Haushalts-Angelegenheiten und der Regionalförderung der EU aus. Er wird sich dafür einsetzen, dass auch künftig wichtige Strukturwandelprojekte für das westliche Ruhrgebiet von der EU unterstützt werden."

Nachrichten der SPD Oberhausen


10.02.09
Druck von Kommunen und SPD hat sich ausgezahlt - 25,5 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II für Oberhausen
Es sei gut, dass die schwarz-gelbe Landesregierung zu guter Letzt zur Besinnung gekommen sei und einer für die Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen akzeptablen Verteilung der Mittel aus dem Konjunkturpaket II zugestimmt habe.

So reagiert Oberhausens SPD-Partei- und Fraktionschef Wolfgang Große Brömer auf die heutige Bekanntgabe der Planzahlen für die Gemeinden in Nordrhein-Westfalen. Der massive und hartnäckige Druck von Kommunen und SPD habe sich am Ende doch ausgezahlt. Rund 84 Prozent der 2,84 Milliarden Euro, die das Land Nordrhein-Westfalen vom Bund als Investitionssumme erhält, würden nun direkt an die Kommunen weitergeleitet.

Nachrichten der SPD Oberhausen











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